“Topograffiti”-Eröffnung: Full House für Brandon Boyd

Ein entspannter und charmanter US-Rockstar sorgte für Massenandrang bei ART BEEKN.

Und – haben wir zu viel versprochen? Vom Künstlergespräch über die “Topograffiti”-Vernissage bis zur langen Aftershow-Party mit dem Incubus-Sänger ging ein großartiger Abend erst in den frühen Sonntagmorgenstunden zu Ende.

Tiefenentspannt trotz Fan-Andrang
Frontmann einer Platin-Band, Frauenschwarm, international gefeierter Künstler – bei einem Mann wie Brandon Boyd würde man durchaus Verständnis für eine gewisse Unnahbarkeit  haben, wenn er von Fans umlagert wird. Oder zumindest für Fluchtreflexe nach dem “Pflichtprogramm”. Doch nichts davon war dem Kalifornier anzumerken, als er sich bei der Eröffnung seiner Ausstellung “Topograffiti” erst dem einstündigen Künstlergespräch und danach als Zugabe unermüdlich den hunderten Fans stellte, die dichtgedrängt für Autogramme, Fotos und Handshakes anstanden – ein Programmpunkt, der nicht einmal angekündigt war. Als wirklich sympathischen “Star zum Anfassen” konnten wir und alle Gäste den 38jährigen bei ART BEEKN erleben.

Brandon Boyd rockt auch Gesprächsbühnen
Bei dem von Marko Alber (jungekunstfreunde.de) moderierten Art Talk zwischen Boyd und seinem eloquenten Kölner Künstlerkollegen Alexander Basile stellte sich schnell eine erfrischend lockere Gesprächsatmosphäre ein, die auch danach den Abend bestimmte. Boyd zeigte sich interessiert und authentisch – schnell ging es nicht mehr nur um seinen Star-Faktor, seine Bücher und Bilder, sondern nebenbei auch um die Ursprünge beider Künstler, die 90-Jahre-Skateboard-Szene, absurde Inspirationsquellen wie amerikanische “Cat-Shows” oder handgemalte Filmplakate aus Ghana. (Ein übrigens wirklich origineller Tipp von Boyd, wie man hier sieht.) Wer es live verpasst hat, kann sich hier die Aufzeichnung des Art Talks ansehen.

Lange Schlange bis zum Brüsseler Platz, noch längere Party
Dass wir mit unserer Verlosung von Gästelistenplätzen für die Talkrunde einige anwesende Fans sehr glücklich gemacht hatten, war den Gesichtern anzusehen. Aber auch viele derjenigen, die geduldig in der Enlos-Schlange von der Arty Farty Galerie warteten, wurden noch mit einem Blick auf die lasziven Malereien Boyds und den Künstler selbst belohnt. Spätestens als Menelau mit seinem DJ-Set an den Plattentellern eintraf, ging die Vernissage in eine Aftershow-Party über, bei der eine bunte Mischung aus Kunstfreunden, Incubus-Fans und Kölner Szenegängern gemeinsam feierte. Ein magischer Abend, der auch dem Künstler Spaß gemacht hat – ein herzlichen Dankeschön an alle, die da waren! Fotos gibt es hier zu sehen.

 

 

 

 

 

 

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